Motivation

Trauerfeiern für Familienmitglieder, enge Freunde und bekannte Persönlichkeiten sind für mich immer bedeutsame Momente gewesen. Besonders eindrucksvoll war eine Trauerrede für eine Bekannte, durch die ich tiefe Einblicke in ihr bewegtes Lebensschicksal erhielt. Dabei erkannte ich die tiefgreifende Bedeutung ihres Daseins – ein Augenöffner für Facetten des Lebens, die mir zuvor verborgen blieben.

Der Trauerredner dieser Rede beeindruckte mich durch seine außergewöhnliche Kompetenz und Empathie. Seine Worte berührten nicht nur das Herz, sondern auch die Seele.

Im Gegensatz dazu empfand ich die Trauerrede für eine junge Frau aus meinem Freundeskreis als enttäuschend. Sie wirkte oberflächlich, unpersönlich und bestand aus standardisierten Phrasen. Zudem wurde sie ohne die notwendige Empathie vorgetragen. Es fehlte jegliche Würdigung der besonderen Eigenschaften, die diese junge Frau ausmachten. Einige Anwesende bemerkten sogar, dass sie spontan hätten eine passendere Rede formulieren können.

Persönliche Verluste innerhalb meiner Familie haben meine Sensibilität für solche Momente geschärft. Sie haben mich gelehrt, zuzuhören und mich tief in die schweren Zeiten der Trauer anderer einzufühlen. Mit dieser Erfahrung und meiner einfühlsamen Stimme ist es mein Anliegen, jede Trauerfeier, die ich gestalte, mit Liebe, Würde und Professionalität zu begleiten.

Denn jeder Mensch ist einzigartig, und jedes Leben verdient es, mit Sorgfalt und Respekt gewürdigt zu werden. Es ist meine größte Motivation, die Lebenden zu berühren und die Verstorbenen auf eine angemessene und liebevolle Weise zu ehren.